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Piratenpartei Bezirksverband Freiburg wählt neuen Vorstand – Rauno Schaal politischer Geschäftsführer

12. Juli 2011 1 Kommentar

Am 09. Juli fand der erste Bezirksparteitag im Jahr 2011 des Bezirksverbands Freiburg der Piratenpartei Deutschland im Hotel Hirt in Deißlingen statt. Es trafen sich 18 Mitglieder der Piratenpartei, um unter anderem einen neuen Vorstand für den Bezirksverband Freiburg zu wählen.

Nach dem Tätigkeitsbericht des bisherigen Vorstandes und der folgenden Entlastung wurde nach kurzer Debatte beschlossen, den Vorstand auf sieben Mitglieder zu vergrößern. Er besteht nun aus den folgenden Personen:

  • Vorsitzender: Tobias Zawisla (21) – Villingen-Schwenningen
  • Stellv. Vorsitzende: Annette Linder (27) – Gutach im Breisgau
  • Schatzmeister: Martin Junk (18) – Kenzingen
  • Bezirksekretär: Marco Rosenthal (32) – Gutach im Breisgau
  • Politischer Geschäftsführer: Rauno Schaal (27) – Freiburg
  • Beisitzer: Daniel Götz (20) – Offenburg
  • Beisitzer: Michael Kiai (42) – Tuttlingen

Der neue Vorstand des Bezirksverbands Freiburg v. l. n. r.: Martin Junk, Michael Kiai, Daniel Götz, Marco Rosenthal, Annette Linder und Tobias Zawisla. Rauno Schaal wurde in Abwesenheit gewählt (CC-BY-SA 2.0 Bastian Haas).

Der Vorstand möchte in der kommenden Amtsperiode insbesondere mit den Vorbereitungen zur Kommunalwahl beginnen und die begonnene Arbeit in der Strukturierung und Professionalisierung der politischen Arbeit im Bezirksverband weiterführen.

Piraten in ganz BaWü wählbar!

2. Februar 2011 Keine Kommentare

Jetzt ist es amtlich: Auf den Sitzungen der Kreiswahlausschüsse wurden gestern die Wahlvorschläge der Piratenpartei für alle 70 Wahlkreise bestätigt. Sämtliche Kandidaten und Ersatzbewerber der PIRATEN wurden zur Landtagswahl zugelassen. Die Piratenpartei steht somit bei der Landtagswahl am 27. März landesweit auf dem Wahlzettel.

Für Freiburg sind somit André Martens (Freiburg II) und Fabian „Cruel“ Baur (Freiburg I), fürs Umland Florian Zumkeller-Quast (Breisgau) und Martin Rotzinger (Emmendigen) wählbar!

Dies ist aufgrund des speziellen baden-württembergischen Wahlrechts sehr bedeutend, da es in Baden-Württemberg als einzigem Bundesland keine Landeslisten gibt. Eine Partei ist also nur in den Wahlkreisen wählbar, in denen sie einen Direktkandidaten aufstellt und – im Falle von Parteien die nicht schon im Landtag vertreten sind – mindestens 150 vom Amt bestätigte Unterstützungsunterschriften vorlegen kann. Neben den PIRATEN gelang es nur zwei weiterem Parteien, diese extrem hohe Hürde zu nehmen.

Um diesen Erfolg zu erreichen, waren zahlreiche durchweg ehrenamtlich aktive Mitglieder der Bürgerrechtspartei seit dem vergangenen Frühjahr auf der Straße. Durch Infostände, Klemmbrettaktionen und bei Veranstaltungen wie Festivals, Straßenfesten, Kneipennächten sowie verkaufsoffenen Sonntagen sammelten die PIRATEN landesweit deutlich über 12.000 Unterschriften.

„Es ist eine enorme Leistung für eine junge Partei, flächendeckend in Baden-Württemberg anzutreten. Ich bin begeistert vom Engagement unserer Mitglieder“, so Sebastian Nerz, Vorsitzender des Landesverbands. André Martens, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Baden-Württemberg, ergänzt: „Dass wir diesen Kraftakt geschafft haben, unterstreicht eindrucksvoll, dass wir unser Ziel eines Landtagseinzugs erreichen können“.

Die PIRATEN treten vor allem für die Stärkung der Bürgerrechte, mehr Transparenz des Staates, den Abbau der Überwachung, Bekämpfung von Monopolen sowie freie und offene Bildung ein. Darüber hinaus hat die Piratenpartei Baden-Württemberg ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl im März 2011 auch um Bereiche wie Verbraucherschutz, Umwelt, Energie, Wirtschaft, Familien- und Sozialpolitik erweitert.

Am 4. Februar stellt die Piratenpartei ihr Wahlprogramm in Stuttgart auf einer Landespressekonferenz vor. Schon jetzt ist das komplette Programm inklusive einer Hörbuch-Umsetzung im Internet zu finden.

Die Piraten Freiburg danken allen Unterstützern, die durch ihre Unterschrift unsere flächendeckende Zulassung ermöglicht haben. Jetzt heißt es erst recht: KLARMACHEN ZUM ÄNDERN!


Links:

Kandidaten für die Landtagswahl am 27. März 2011
http://www.piratenpartei-bw.de/kandidaten/

Wahlprogramm der Piratenpartei Baden-Württemberg
http://www.piratenpartei-bw.de/wahlprogramm/

Parteiinterne Orga-Seite für die Unterschriftensammel-Aktionen
http://piraten.in/UUstand

Übersicht zugelassene Parteien in allen Wahlkreisen (selbst erstellt)
http://piraten.in/wahlzulassung

Aufruf zur Kundgebung – „Stuttgart 21 lässt sich nicht durchknüppeln“

1. Oktober 2010 3 Kommentare

Der Bezirksverband Freiburg der Piratenpartei Deutschland ist heute dem überparteilichen „Freiburger Bündnis“ beigetreten, zur Solidarisierung mit der Bürgerprotestbewegung in Stuttgart um das umstrittene Projekt Stuttgart 21 und als klarer Protest gegen den indiskutablen, eskalierenden und unverhältnismäßigen „Umgang“ der Polizei bzw. des Innenministeriums mit den friedlichen Demonstranten in Stuttgart.

CC BY-NC-SA (3.0) Christoph Hermann

Wie zuvor bereits der Landesverband Baden-Württemberg der Piratenpartei Deutschland, fordert auch das Freiburger Bündnis den Rücktritt von Innenminister Rech und zudem auch den Rücktritt des mitverantwortlichen Polizeipräsidenten Stumpf.

Im Rahmen des Freiburger Bündnisses ruft auch der Stammtisch der Freiburger Piraten zur morgigen Protest-Kundgebung am Regierungspräsidium (Basler Hof, Kaiser-Josef-Straße)
 um 12.00 Uhr auf.

Im folgenden die gemeinsame Pressemitteilung:

Aufruf zur Kundgebung – „Stuttgart 21 lässt sich nicht durchknüppeln“

Die Proteste gegen die Abholzung des Stuttgarter Schlossparks – Teil der Vorbereitungen für Stuttgart 21- wurden am Donnerstag gewalttätig auseinandergetrieben. 
Ohne Not griff die Polizei die Besetzer des Schlossparks – darunter Senioren und Schüler – mit Reizgas, Wasserwerfern und Prügel an. Es gab 360 (!) Verletzte, eine nie dagewesene Zahl von Opfern bei einem Polizeieinsatz.


Reizgas und Wasserwerfer dürfen keine Einsatzmittel gegen friedliche Demonstranten und bürgerlichen Widerstand!
 Wir solidarisieren uns mit der Protestbewegung in Stuttgart. 
Wir fordern auf zum Dialog statt Knüppelei.


Innenminister Rech und der Polizeipräsident als Verantwortliche müssen zurücktreten. 
Der Baustopp muss jetzt kommen, ohne eine Volksabstimmung kann man dieses Projekt
Stuttgart 21 nicht durchführen.
 Eine Entscheidung über Stuttgart 21 ist auch eine Entscheidung, die Baden betrifft.

Kundgebung am 02. Oktober am Regierungspräsidium (Basler Hof, Kaiser-Josef-Straße)
um 12.00 Uhr

: Es sprechen u.a. Axel Meyer (BUND), Hannes Linck (VCD), Matthias Deutschmann (Kabarettist), Reinhold Pix (Grüne), Walter Krögner (SPD), Peer Vilwock (Linke), Michael Moos (Unabhängige Listen)

Zur Kundgebung am Samstag, 02.10. um 12.00 Uhr, Kaiser-Josef-Straße, vor dem Regierungspräsidium rufen auf:

  • BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein

  • VCD Südlicher Oberrhein e.V.

  • AK Wasser im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.

  • Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Freiburg und Breisgau Hochschwarzwald

  • SPD Kreisverband Freiburg und Jusos Freiburg

  • Fraktionsgemeinschaft Unabhängige Listen
  • Die Linke Kreisverband Freiburg und Linksjugend-solid
  • Bezirksverband Freiburg der Piratenpartei Deutschland
  • Matthias Deutschmann, Kabarettist

Stoppt ACTA! Piraten sagen, warum

24. Juni 2010 1 Kommentar

Ab 28. Juni findet die neunte geheime Verhandlungsrunde zum Handelsabkommen ACTA in der schweizerischen Stadt Luzern statt. Die Piratenpartei ruft im Vorfeld am 26. Juni zum „AdACTA Day“ auf, an dem Infostände und Demonstrationen geplant sind, die die Bürger über ACTA in Kenntnis und ein Zeichen gegen Intransparenz und Bürgerrechtsverletzungen setzen sollen. Ebenfalls unterstützen die Piraten aus Baden-Württemberg eine Kundgebung der Piratenpartei Schweiz in Luzern am 28. Juni.

Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein weltweit geplantes Handelsabkommen. Vordergründig geht es hierbei um den Kampf gegen Produktpiraterie. Daneben haben die Verhandlungspartner aber auch härtere Strafen für Urheberrechtsverletzungen im Sinn. Auf die Verhandlungen nimmt zudem die Musik- und Filmindustrie Einfluss. So möchten die Rechteverwerter unter anderem den umstrittenen und in den USA geltenden Digital Millennium Copyright Act (DMCA) in einer verschärften Version in internationales Recht gießen.

Die Verhandlungen über die Details des Abkommens zwischen Vertretern der USA, EU, der Schweiz, Japan und weiterer Staaten finden gänzlich intransparent unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Verhandlungen für die EU führt dabei die EU-Kommission. Selbst auf Anfragen seitens des EU-Parlaments bei der EU-Kommission wurden nur wenige und zum Teil sogar falsche Angaben zu den Inhalten gemacht. Abgesehen von der Tatsache, dass das Abkommen auf äußerst undemokratische Weise „im Hinterzimmer“ ausgehandelt werden soll, kritisiert die Piratenpartei vor allem dessen Inhalte.

Es umfasst Regelungen, die weit über das nationale Urheberrecht hinausgehen. Mit dem Abkommen soll die Haftung Dritter ausgeweitet und das Haftungsprivileg für Internet-Provider eingeschränkt werden. In dem Dokument werden neue Maßnahmen bis hin zur Sperrung von Internetanschlüssen aufgelistet.

Das Abkommen zielt unter anderem auf die Internetdienstanbieter. Diese sollen entweder für illegale Inhalte haften, die durch ihre Kunden bereitgestellt oder heruntergeladen werden, oder diesen Nutzern die Zugänge sperren.

„Die Provider werden gezwungen, den gesamten Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen. Damit verletzen sie sowohl deren Privatsphäre als auch das in Deutschland geltende Post- und Briefgeheimnis. ACTA ist damit ein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Jeder Internetnutzer wird unter Generalverdacht gestellt und überwacht.“, so André Martens, Politischer Geschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg und Landtagskandidat für Freiburg II.

Veranstaltungen der Piratenpartei Baden-Württemberg:

Am 26. Juni:

Demonstration in Stuttgart
Marktplatz vor dem Rathaus
15.00 Uhr

AdACTA-Infostand Freiburg (in Kooperation mit den Piraten Offenburg):
Unterlinden, Freiburg (hinter „Schwarzwald-City“)
11:00 bis ca.17:00 Uhr

AdACTA-Infostand Waldkirch:
Brunnen am Marktplatz
07:30 bis 12:00 Uhr

Am 28. Juni:

AdACTA-Infostand in Ulm
Fußgängerzone

ACTA betrifft jeden – wir erheben unsere Stimmen, denn wir lassen uns durch keinen Vertrag dieser Welt mundtot machen. Warum ACTA wirklich alle betrifft, können Sie hier nachlesen:
http://web.piratenpartei.de/100617-ACTA-betrifft-Jeden

Piratenpartei Baden-Württemberg sagt etablierten Parteien mit stark erweitertem Programm den Kampf an

15. Juni 2010 Keine Kommentare

Am vergangenen Wochenende hat die Piratenpartei Baden-Württemberg in Konstanz ihr Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl 2011 deutlich erweitert und verabschiedet.

„Wir sind hier, um Bürger und Politik wieder näher zusammen zu bringen. Es wird Zeit für einen politischen Wechsel in Baden-Württemberg“, so der Vorsitzende des Landesverbands, Sebastian Nerz, in seiner Begrüßungsrede.

Über 154 Satzungs- und Programmanträge, die zahlreiche Piraten und Sympathisanten zuvor im Internet formulierten und diskutierten, wurden basisdemokratisch abgestimmt. Die wachsende politische Erfahrung der Piraten und die große Beteiligung im Vorfeld führten diesmal zu einem sehr effizienten Parteitag mit einer zeitlichen Punktlandung am Ende.

Den teilnehmenden Freiburger Piraten waren insbesondere die Themen Energie, Umwelt und Kultur die Hauptanliegen:

Im Bereich Energiepolitik gab es ein klares Bekenntnis zum Ausstieg aus der Atomenergie und zu mehr Kostentransparenz bei den Energiegewinnungsformen. Das Ziel sind mehr dezentral erzeugte erneuerbare Energien. Energieerzeugermonopole sollen durch eine eigentumsrechtliche Entflechtung der Stromnetze aufgebrochen werden. Auch die Trinkwasserversorgung gehört in die öffentliche Hand. Ein Verbandsklagerecht soll Umweltschützern zu mehr Mitspracherecht verhelfen.

Beim Thema Kultur erkennt die Piratenpartei Baden-Württemberg klar Subkultur als einen wichtigen und gleichberechtigten Teil einer kulturell und sozial vielfältigen Gesellschaft an. Auch soll mit der Förderung von offenen Arbeitsstrukturen jedem Bürger auch offline genug Raum gegeben werden, sich kreativ und künstlerisch ausleben zu können. „Mit diesem Schritt gibt eine große Partei Subkulturen das erste Mal ausdrücklich politische Anerkennung und bezieht klar Stellung gegen Abgrenzung und Diskriminierung“ so Fabian ‚Cruel‘ Baur, Landtagskandidat für Freiburg I und Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbands Freiburg.

Auch sonst wird mehr Gleichberechtigung gefordert, sei es das kommunale Wahlrecht für Ausländer oder die echte Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften.

„Auch in Politik und Arbeitswelt muss es wieder gerechter zugehen“, so der Politische Geschäftsführer der Landespiraten und Betriebsratsvorsitzende eines großen Halbleiterunternehmens in Freiburg, André Martens. „So sollen der Einsatz von Leiharbeitern und Praktikanten gerechter gestaltet und die Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden abgeschafft werden.“

„Demokratie kann nicht von oben herab gelebt werden“, betont Vorsitzender Nerz. „Kommunen müssen wieder mehr Mitspracherecht und Finanzkraft bekommen. Gerade in Baden-Württemberg als Flächenland mit sehr industrialisierten Regionen einerseits und stark ländlichen Gebieten anderererseits brauchen wir eine Landschaftsplanung, die auf die Beteiligung aller setzt. Kommunen, die sparsam im Flächenverbrauch sind, sollen belohnt werden. Auch über neue Vorrangflächen für erneuerbare Energien darf nicht allein das Land entscheiden. Die Bürger vor Ort sollen das tun, so wie sie auch mehr Beteiligung bei der Stadtplanung als auch bei finanziellen Entscheidungen in Form von Bürgerhaushalten erhalten sollen.“ In Freiburg beispielsweise konnten die Bürger 2008 erstmals bei einem Beteiligungshaushalt über Schwerpunkte im Stadtetat mitentscheiden.

Eine weitere Privatisierung der staatlichen Krankenhäuser als auch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte lehnen die Piraten ab. Im Bereich Verkehr sollen Modellversuche klären, wie sich ein kostenloser ÖPNV auswirken würde. Im ländlichen Bereich sollen Bürgerbusprojekte bezuschusst werden, um den dort teilweise unzureichenden ÖPNV zu ergänzen.

Das Kernthema Transparenz wurde auf viele Bereiche ausgedehnt und angewandt, ob es nun um Kosten bei der Energieerzeugung, den Verbraucherschutz, die Planung von kommunalen Großprojekten oder die Risiken geht, die Landesbanken bei ihrer Kreditpolitik eingehen. Auch fordern die Piraten, Wirtschaftsubventionen regelmäßig auf ihre Zielsetzung zu überprüfen.

Im Bereich der Telekommunikation setzt sich die Piratenpartei Baden-Württemberg für einen flächendeckenden Ausbau der Breitbandinfrastruktur und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für eine längere Verfügbarkeit der gebührenfinanzierten Inhalte und deren Veröffentlichung unter freien Lizenzen im Internet ein.

„Ich bin sehr stolz auf unser Programm, das eindrucksvoll zeigt, dass wir Kompetenzen in vielen Bereichen dazugewonnen und dort auch Einigkeit erzielt haben. Wir stehen für einen gänzlich neuen offenen Politikstil“, so Geschäftsführer Martens, der selbst als Landtagskandidat für Freiburg II antritt. „Der Wahlkampf kann kommen. Wir werden die etablierten Parteien das Fürchten lehren.“

Piratenpartei gründet erfolgreich den Bezirksverband Freiburg

Pressemitteilung des Landesverbands Baden-Württemberg vom 7.6.2010:

Piratenpartei gründet erfolgreich den Bezirksverband Freiburg

„Lasst uns mal festhalten: Ihr habt gerade einen Bezirksverband gegründet!“
Mit diesen Worten kommentierte Andi Popp, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, die Verabschiedung der Satzung. Mit diesem Akt war nun endlich – nach Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe – der letzte Bezirksverband in Baden-Württemberg gegründet.

Am Sonntag, dem 06. Juni 2010, fand dazu im „Café Velo“ Freiburg die Gründungsversammlung des Bezirksverbands im Regierungsbezirk Freiburg statt. Die PIRATEN setzen dort nun als Bezirksverband Freiburg der Piratenpartei Deutschland die Segel Richtung Landtagswahl 2011.

Bei den Vorstandswahlen setzte sich Michael Gugel (24, Grafik-Designer aus Freiburg) knapp gegen Fabian ‚Cruel‘ Baur (27, Hauswirtschafter aus Freiburg) als Vorsitzender durch. Er will sich vor allem für offensivere Öffentlichkeitsarbeit einsetzen: „Um in den Landtag einzuziehen, müssen wir mit unseren Themen gerade auch offline – direkt vor Ort und direkt am Bürger – viel präsenter werden. Gerade das Engagement der lokalen Piraten und Stammtische ist dafür essenziell.“

Fabian ‚Cruel‘ Baur wurde von der Gründungsversammlung mit klarer Mehrheit zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Erst kürzlich wurde er als Bewerber für die Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 für den Wahlkreis Freiburg I (46) bestätigt. „Ich schätze die Diskussionskultur und die Offenheit der Prozesse bei der Piratenpartei. Dies will ich weiter fördern und die Vernetzung der Stammtische im Bezirk vorantreiben“, so Baur.

Tobias Zawisla (20, Auszubildender aus Villingen-Schwenningen) – ebenso Kandidat zur Landtagswahl im Wahlkreis Villingen-Schwenningen (54) – wird als Bezirksschatzmeister für die knappe Wahlkampfkasse zuständig sein: „Ich will mit der Arbeit als Schatzmeister die Finanzierung des Wahlkampfes vor Ort sichern. Es wird Zeit für frischen Wind im Landtag!“

Als Bezirkssekretärin wurde Franziska Nöthling (20, Physikstudentin aus Freiburg) bestätigt. Seit der vergangenen Bundestagswahl hat sie eine politische Heimat beim Stammtisch Freiburg gefunden. „Als Bezirksgeneralsekretärin will ich aktiv mithelfen, die PIRATEN 2011 in den Landtag zu bringen, um so den Grundstein für die Bundestagswahl 2013 zu legen“, so Nöthling über ihre Zielsetzungen.

Norbert Hense (20, Schüler aus Kehl) wurde zum Politischen Geschäftsführer des Bezirksverbands Freiburg gewählt. Seit 2008 engagiert sich Hense politisch, hat dabei für die Wählergemeinschaft „FÜR VOLKSENTSCHEIDE“ bei Europa- und Bundestagswahl kandidiert und tritt nun im Wahlkreis Kehl (52) zur Landtagswahl für die PIRATEN an. „Durch meine Erfahrung in der Pressearbeit während meinen bisherigen politischen Aktivitäten möchte ich die Pressearbeit im Bezirk koordinieren, um den PIRATEN den Weg in den Landtag zu ermöglichen“, so Hense.

Alle Vorstandsmitglieder sind auch Mitglieder bei den Jungen Piraten, der offiziellen Jugendorganisation der Piratenpartei Deutschland. Des Weiteren ist der Vorstand des Bezirksverbands Freiburg mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 22 Jahren nicht nur der jüngste in Baden-Württemberg, sondern wahrscheinlich sogar der jüngste Vorstand innerhalb einer bundesweit zugelassenen Partei überhaupt.

Im Regierungsbezirk Freiburg gibt es aktuell 231 Piraten; zur Gründungsversammlung erschienen neben einer Anzahl von Gästen – darunter auch Vorstände des Landes und Bundes sowie Piraten weiterer Bezirke in und außerhalb Baden-Württembergs – 31 akkreditierte Mitglieder.

Trotz Abstimmungsbedarf bei der Namensfindung und der Satzung des Bezirksverbands wurde die Sitzung pünktlich beendet. Anita Parey, Bastian Haas und Otto Hildebrand wurden als Kassenprüfer gewählt. Geleitet wurde die rund fünfstündige Veranstaltung von Florian Zumkeller-Quast, Alexander Scheurer und Stefanie Kruse mit Unterstützung von Wahlleiter Florian Tönnies und den Protokollanten Anita Parey und André Martens.

PIRATEN laden ein zur Bezirksverbandsgründung

2. Juni 2010 Keine Kommentare

Der Landesverband Baden-Württemberg der Piratenpartei Deutschland gründet am Sonntag, den 06. Juni 2010, für den Regierungsbezirk Freiburg ihren vierten und somit letzten Bezirksverband in Baden-Württemberg.

Zu dieser Gründungsversammlung laden die PIRATEN alle Mitglieder und interessierten Gäste recht herzlich ein. Es besteht auch vor Ort noch die Möglichkeit, spontan Mitglied zu werden und bei der Gründung des Bezirksverbandes aktiv mitzuwirken. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Beschluss der Satzung und die Wahl des Bezirksvorstandes.

Die Daten zur Gründungsversammlung:
Datum: 06. Juni 2010
Zeit: ab 10:00 Akkreditierung, Beginn 11:00, max. Ende 20:00
Café Velo (direkt am Hauptbahnhof Freiburg)
Wentzingerstraße 15 | 79106 Freiburg
(www.cafe-velo.de)

Der Regierungsbezirk Freiburg umfasst die kreisfreie Stadt Freiburg und die Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut, Konstanz, Tuttlingen, Rottweil sowie den Schwarzwald-Baar-Kreis. Als direkte Untergliederung des Landesverband Baden-Württemberg der Piratenpartei Deutschland wird der Bezirksverband somit erster Ansprechpartner und Verwalter der über 230 Piraten im Regierungsbezirk. Momentan sind dort sieben Stammtische und Crews aktiv, weitere befinden sich in der Gründung.

Die Piratenpartei Deutschland wurde 2006 gegründet und ist inzwischen die siebtgrößte Partei Deutschlands nach Bündnis 90/Die Grünen. Sie besitzt in allen Bundesländern Landesverbände, und in Baden-Württemberg präsentiert sie sich zudem mit zahlreichen lokalen Stammtischen.

Eine der wichtigsten Aufgaben des neu zu gründenden Bezirksverbands im Regierungsbezirk Freiburg wird darin bestehen, die Landtagswahl Anfang 2011 mit vorzubereiten. Damit die PIRATEN im gesamten Regierungsbezirk wählbar sind, müssen in 14 Wahlkreisen Kandidaten aufgestellt und für diese jeweils 150 Unterstützerunterschriften gesammelt werden – das klare Ziel ist der Einzug der Piratenpartei in den Stuttgarter Landtag.

Piraten Freiburg wählten Landtagskandidaten

Pressemitteilung vom 21.05.2010

Piratenpartei stellt ihre Landtagskandidaten für die Wahlkreise Freiburg I+II sowie Breisgau auf

Am 20. Mai 2010 hat die Piratenpartei in Freiburg ihre Kandidaten für die Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 gewählt.

Zur Aufstellungsversammlung im Grünhof Freiburg waren 72 Mitglieder aus den Wahlkreisen Freiburg I, II und Breisgau eingeladen worden, mehr als 25 Prozent davon ließen sich für die Wahl akkreditieren.

Unter Applaus aller Anwesenden wurden dann für Freiburg I Fabian ‚Cruel‘ Baur, für Freiburg II André Martens und für den Wahlkreis Breisgau Florian Zumkeller-Quast gewählt. Als Ersatzkandidaten wurden Franziska Nöthling und Michael Gugel bestätigt. Damit sind nun in drei weiteren der insgesamt 70 Wahlkreise Kandidaten aufgestellt.

„Wir haben das klare Ziel, nächstes Jahr in den Stuttgarter Landtag einzuziehen”, so Teresa Krohn, stellvertretende Landesverbandsvorsitzende. „Mit der flächendeckenden Aufstellung unserer Kandidaten und insbesondere mit unserem inhaltlich breiter aufgestellten Programm werden wir nun auch jene Baden-Württemberger erreichen, für die wir bislang noch keine Alternative darstellten.“

Zur Kandidatenvorstellung im Vorfeld sowie zu den Wahlen waren viele Mitglieder der Piratenpartei sowie interessierte Bürger anwesend. Auch einige Schüler gesellten sich in die Runde, die aus politischer Neugier dieser Veranstaltung beiwohnen wollten.

Freiburg I (Wahlkreis 46):
Der 27-jährige Hauswirtschafter Fabian ‚Cruel‘ Baur ist schon von Anfang an beim Freiburger Piratenstammtisch dabei und politisch sehr engagiert. Er möchte Politik mit Sachverstand machen und liebt die Diskussionskultur und die Offenheit der Prozesse bei den Piraten. „Es birgt große Probleme, wenn Politiker die Bürger in ihre Entscheidungen nicht einbeziehen. Hier ist dringend ein Umdenken erforderlich”.

Freiburg II (Wahlkreis 47):
Der 39-jährige Diplom-Informatiker André Martens ist Entwickler und Betriebsratsvorsitzender in einem großen Freiburger Halbleiterunternehmen. In der Piratenpartei bekleidet er den Posten des politischen Geschäftsführers im Landesverband Baden-Württemberg. Trotzdem bleibt ihm dabei noch Zeit für Lokalpolitik. „Transparenz und Bürgerbeteiligung sind mir sehr wichtig. Jeder Bürger soll wissen, was aktuell vor Ort politisch diskutiert wird.”

Breisgau (Wahlkreis 48):
Der 19-jährige Merzhauser Florian Zumkeller-Quast macht derzeit eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann. Er ist seit Anfang des Jahres Mitglied der Piratenpartei und seit April als Beisitzer im Landesvorstand tätig. „In Baden-Württemberg steckt, gerade was Bürgerbeteiligung angeht, noch vieles in den Kinderschuhen. Hier sehe ich großes Potential für uns Piraten, diese Themen im Landtag voranzubringen”, so der Kandidat für den Wahlkreis 48 Breisgau.

Weitere Informationen sowie eine Vorstellung der Kandidaten finden Sie in unserer Pressemappe http://www.piraten-freiburg.de/wp-content/pressemappe_AV_20-05-10.pdf.

Piratenpartei wählt am 20. Mai Landtagskandidaten für Freiburg und Breisgau

Am Donnerstag, den 20. Mai um 19 Uhr wählen die Mitglieder der Piratenpartei ihre Kandidaten zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 in den drei Wahlkreisen Freiburg I+II sowie Breisgau.

Die Wahlen finden ab 19 Uhr im Grünhof (Belfortstraße 52 in Freiburg) statt. Die Akkreditierung der Mitglieder beginnt bereits ab 18 Uhr.

Interessierte Gäste und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen. Bei dieser Gelegenheit können die Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg sowie die Presse die Kandidaten der Piratenpartei auch direkt kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen.