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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Tausende demonstrierten in Freiburg für ein buntes Miteinander und gegen Fremdenhass

25. Januar 2015 Keine Kommentare
Aufstellung zur NoPEGIDA-Demo auf dem Augustinerplatz. (CC BY-SA 4.0 Elzpiraten)

Aufstellung zur NoPEGIDA-Demo auf dem Augustinerplatz. (CC BY-SA 4.0 Elzpiraten)

Gut 20.000 Menschen demonstrierten am Freitagabend in der Freiburger Innenstadt gegen PEGIDA (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes). Damit setzten die Demonstrant*innen, unter ihnen auch Mitglieder der Piraten aus Lörrach, Emmendingen und Freiburg, ein eindeutiges Zeichen für mehr Willkommenskultur in Deutschland. Dies zeigt, dass sich viele Südbadener einen respektvollen Umgang mit all jenen Menschen wünschen, die mit uns leben wollen oder müssen, da ein Leben in der eigenen Heimat für sie derzeit nicht möglich ist. Gleichzeitig setzten die Freiburger Demonstranten*innen ein Zeichen an ihre Mitbürger*innen, die im Fahrwasser von PEGIDA, aus verschiedensten Gründen, anderen Menschen ihr Recht auf Asyl verweigern wollen.

Aufruf zur Teilnahme an der Anti-PEGIDA-Demo in Freiburg

19. Januar 2015 Keine Kommentare

Am 23. Januar um 17:00 Uhr beginnt auf dem Augustinerplatz neben der Säule der Toleranz die erste Anti-PEGIDA-Demonstration in Freiburg. Leon Dobbratz – alias Leon di Sano – hat diese Veranstaltung bereits im vergangenen Dezember auf Facebook angekündigt und seitdem weit über 5.000 Unterstützer gewonnen. Unter dem Motto „Farbe bekennen“ wollen auch wir seinem Aufruf folgen und gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung auf die Straße gehen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns, wenn auch du am Freitag ein Zeichen für mehr Toleranz und gegen Rassismus setzt.

Pirat*innen aus #Freiburg besuchen Landesparteitag in #Heidelberg (#lptbw141) und Bezirksparteitag in #Lörrach. Norbert Hense in Vorstand gewählt.

20. Februar 2014 Keine Kommentare

Pirat*innen des Bezirksverbands Freiburg besuchten letztes Wochenende den Landesparteitag der Piratenpartei Baden-Württemberg in Heidelberg, wo ein neuer Landesvorstand gewählt wurde. Die etwa 120 teilnehmenden Mitglieder haben viele interessante Anträge beschlossen, darunter das in der Partei seit jeher heiß diskutierte Thema „Ständige Mitgliederversammlung“, einer Möglichkeit zur Online-Mitbestimmung. Außerdem sprach sich die Partei für ein Fracking-Verbot in der Region Bodensee aus.

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Der 23-jährige Freiburger Schüler und stellvertretende Vorsitzender der Jungen Piraten Norbert Hense aus Kehl wurde als einer von drei stellvertretenden Vorsitzenden in den Landesvorstand gewählt. „Wir müssen bis zur Europawahl unsere Präsenz in ganz Baden-Württemberg steigern“, so Hense. „Themen wie Fracking zeigen, dass europaweit wichtige Anliegen auch ganz konkret vor Ort gelöst werden müssen.“

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Am kommenden Sonntag, den 23. Februar, findet der Parteitag des Bezirksverbandes Freiburg in Lörrach im „Alten Wasserwerk“ statt. Dort wird ebenfalls ein neuer Vorstand gewählt – Severin Bang aus Freiburg tritt als Vorsitzender des Bezirksverbandsvorstandes erneut an. Außerdem soll unter anderem über eine Anzeige gegen die Bundesregierung und die dazugehörige Ausspähaffäre durch die NSA und andere Geheimdienste diskutiert werden. Der Parteitag beginnt um 11 Uhr, ist selbstverständlich öffentlich und endet voraussichtlich gegen 18 Uhr. Auch hier werden wieder viele Pirat*innen aus dem Raum Freiburg teilnehmen.


[Bild 1: Norbert Hense, neues Mitglied im Landesvorstand. Foto: Piraten Offenburg.]
[Bild 2: Severin Bang, Versammlungsleiter am Landesparteitag. Foto: CC-BY 2.0 Stefan Nitschke.]

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Update auf neues Jahr 2014.

19. Dezember 2013 Keine Kommentare

Da die alte Version 2013 einige Sicherheitslücken, wie zum Beispiel eine globale Totalüberwachung, aufweist und für den neuen Trojaner „GroKo“ anfällig ist, der unter anderem zu Vorratsdatenspeicherung führen kann, haben wir uns entschlossen, demnächst auf 2014 upzudaten. Dafür muss 2013 allerdings zunächst ordnungsgemäß heruntergefahren werden. Hierzu treffen wir uns heute ausnahmsweise nicht in der fw9a sondern im Eimer (Belfortstr. 39) ab 19 Uhr, um Sicherheitskopien der dortigen Baguettes und Biere anzufertigen. In der neuen Version 2014 geht es dann am Dienstag, 7. Januar, ebenfalls um 19 Uhr und ebenfalls im Eimer weiter. Allen die wir nicht mehr sehen wünschen wir auf diesem Wege fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch!

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Treffen zur Plakatierungsplanung

Du hast von der ausufernden Überwachung die Nase voll?

Du möchtest, dass die Bürger mehr in die Politik einbezogen werden?

Du willst, dass das Urheberrecht an das digitale Zeitalter angepasst wird?

Du sympathisierst deshalb mit den Piraten und würdest Dich gern einbringen?

Wir suchen für den Wahlkampf noch viele helfende Hände. Am Freitag, den 9.8.13 um 16 Uhr fällt der Startschuss für die Plakatierung der Parteien in Freiburg. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien sind wir dabei ausschließlich auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Hilf doch mit. Danach wirst Du das gute Gefühl haben, dem Treiben der Regierung nicht untätig zugeschaut zu haben.

Am kommenden Donnerstag, den 8.8.13 treffen wir Piraten uns um 19 Uhr im Ferdinand-Weiß-Haus (Ferdinand-Weiß-Straße 9a), um die Plakatierung zu planen und dort Teams einzuteilen.

Du brauchst übrigens keinerlei Erfahrung mitbringen. Du benötigst nur ein wenig Motivation, etwas ändern zu wollen. Wir freuen uns über jeden, der etwas Zeit erübrigen kann, um beim Politikwechsel mit anzupacken. Sei dabei! 😉

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Open Ship 2013

Am Dienstag, 06.08.2013, laden Verbände der Piratenpartei in Baden-Württemberg zu einem „Tag der offenen Tür“ oder auch „OpenShip“ ein.

In Freiburg wird André Martens das Piraten-Wahlprogramm im Eimer, Belfortstraße 39, ab 19 Uhr vorstellen und lädt zu einer offenen Diskussionsrunde ein, bei der alle Fragen gestellt werden können, die man immer schon mal fragen wollte.

Das geht zwar auch schon jeden Dienstag bzw. Donnerstag bei unseren offenen Treffen, wir möchten aber die anstehende Bundestagswahl als Anlass nehmen, an einem gesonderten Termin Interessierte anzusprechen und im gemütlichen Umfeld über unsere Politik zu reden.

Die Ereignisse der letzten Wochen rund um Edward Snowden sorgen dafür, dass viele BürgerInnen Fragen an uns haben. Diese wollen wir gerne aufgreifen.

  • Was können wir politisch unternehmen, um unsere Privatsphäre zu schützen?
  • Wie können Bürger sich selbst vor Überwachung schützen?

Unser Wahlprogramm gibt natürlich noch viel mehr her. Zum Beispiel:

  • das Einführen von Kumulieren und Panaschieren, so wie wir es vom Kommunalwahlrecht her kennen, auch für Bundestagswahlen
  • mehr Elemente direkter Demokratie auf Bundesebene, z.B. Volksabstimmungen über einzelne Gesetze
  • Öffnung der Ehe und eine vollständige rechtliche Gleichstellung sämtlicher Lebenspartnerschaften
  • das bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

Unser OpenShip ist eine Veranstaltung mit offenem Ende. Ein Kommen bzw. Gehen ist zu jeder Zeit möglich. Wir freuen uns auf möglichst zahlreiche Besucher.

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Kryptoparty war ein voller Erfolg

Unsere Kryptoparty am letzten Donnerstag, den 25.7.13 war ein voller Erfolg. Das Ferdinand-Weiß-Haus war voll und es ergaben sich viele spannende Diskussionen mit einem sehr interessierten Publikum.

Zugegebenerweise ist es nicht ganz einfach, bei der Anzahl der genutzten Fachwörter und der technischen Diskussion, das komplette Spektrum von interessierten Laien bis zu erfahrenen Netizens abzudecken. Durch die viele Theorie ist der Praxisteil auch leider etwas zu kurz gekommen. Dies wollen wir in vereinfachter Form noch nachholen.

Wer den Vortrag Revue passieren lassen möchte, kann nochmals die Folien lesen. Vom zweiten Teil des Vortrags gibt es auch eine Aufzeichnung.

Wichtig war uns aber, dass am Ende der Veranstaltung die Teilnehmer nicht einfach mit dem Wissen, wie man Emails verschlüsselt, die Kryptoparty verlassen und denken, dass nun alles in Ordnung sei. Der Vortrag sollte daher klarstellen, dass es viele Metadaten gibt, deren Verbreitung man nicht verhindern kann. Deren Auswertung durch staatliche Stellen und deren ungezügelte Nutzung durch die Privatwirtschaft kann nur über Gesetzesänderungen gestoppt werden und dafür braucht man Piraten im Parlament.

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Pirat*innen treffen: leicht gemacht!

4. November 2012 Keine Kommentare

Wer sich einen Einblick in die Arbeit der Freiburger Pirat*innen verschaffen oder einfach mal selbst den Einstieg wagen will, sollte dies am besten über unseren zwei Hauptarbeitsweisen ausprobieren: bei persönlichen Treffen und per E-Mail.

Unsere Treffen

Der Stammtisch Freiburg hat zwei unterschiedliche Arten regelmäßiger Treffen: Mehr…

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Kein Sommerloch bei den #Piraten #Freiburg.

1. August 2012 Keine Kommentare
Piratentreff Freiburg, Ferdinand-Weiß-Str. 9a

Piratentreffpunkt Freiburg, Ferdinand-Weiß-Str. 9a (Eingang rechts neben den Plakaten)

Auch in den Schulferien, Semesterferien, im Sommer, der Urlaubszeit, im Sommerloch oder was auch immer für Euch gerade ist: Die Piraten Freiburg treffen sich weiter. Seit einiger Zeit benötigen wir dafür keine Gaststätte mehr sondern können uns ganz Voraussetzungsfrei (z.B. ohne (gefühlten) Konsumzwang) in einem ausreichend großen Raum mit WLAN treffen: Wir nennen es #fw9a, das steht für Ferdinand-Weiß-Str. 9a.

Dort, an der ersten Kreuzung der Eschholzstraße nördlich der Dreisam, finden unsere Offenen Treffen mit Tages-Ordnung (OTTO) statt, und zwar in der Regel alle 14 Tage am Donnerstag, meist um 19 Uhr. An den nächsten drei Donnerstagen ist auch so einiges los:

  • 2. August, 18 Uhr: Grillen, 20 Uhr: OTTO.
  • 9. August, 18:45 Uhr: Aufstellungsversammlung Direktkandidat/in zur Bundestagswahl.
  • 16. August, 19 Uhr: OTTO.

Übrigens: Ob Tagesordnung oder nicht, unsere Treffen sind selbstverständlich öffentlich und die beste Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck von den Freiburger Piraten zu machen!

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Offener Brief der Freiburger Piraten an Dekan Engelhardt

9. April 2012 3 Kommentare

Sehr geehrter Herr Dekan Engelhardt,

es freut uns zu hören, dass Sie offensichtlich über die Piratenpartei nachdenken. In Ihrer Predigt vom Karfreitag 2012 gibt es Ungenauigkeiten, die Sie anscheinend in Zusammenhang mit der Piratenpartei bringen.

Ausgehend von dem Wortlaut Ihrer Predigt und den darauf folgenden Reaktionen in der Presse ist der Schluss, dass Sie die Piratenpartei als „hip und anziehend geltende Partei“ bezeichnen, naheliegend.

Unglücklicherweise sind Sie einigen Irrtümern aufgesessen, die wir an dieser Stelle gerne ausräumen möchten.

Was in Emden geschehen ist, ist grauenvoll und wir bedauern ebenso wie sie, was dort passiert ist. Doch ebenfalls sehr beschämend war an dieser Stelle das Versagen der Presse und insbesondere der Polizei. Was Sie aber ausgehend von deren Versagen dazu verleitet, dieses mit der Piratenpartei und der von Ihnen genannten „Freiheit im Internet“ zu verbinden, ist für uns als Bürger und Parteimitglieder nicht nachvollziehbar.

Die Ereignisse von Emden fanden nicht im Internet statt. Etwa 66% aller Bundesbürger nutzen auf unterschiedliche Weise das Internet ebenso selbstverständlich wie andere Kommunikationskanäle
(z.B. über das Telefon, Handy, Fax etc.). Man hätte auch telefonisch oder per Brief zum Lynchmob aufrufen können. Deswegen würde man trotzdem nicht Kommunikationsanbieter wie die Deutsche Post oder gar Telefonhersteller verurteilen.

Die Ursache des Lynchmobs waren auch nicht die Aufrufe auf Facebook. Ursächlich für den Lynchmob war unter anderem die fehlerhafte Arbeit der Polizei, welche die Öffentlichkeit schon früh glauben ließ, man habe den Täter bereits gefasst. Wozu eine mangelhafte Abschottung oder gar Vorführung von Verdächtigen führt, hätte der Polizei und der Staatsanwaltschaft bewusst sein müssen.

Die Aufrufe auf Facebook waren die Reaktion einiger Bürger auf die Tat und Folge der oben beschriebenen Probleme und der Darstellung des Falles in der Presse. Diese Wut, die aus einer gefühlten Ohnmacht in pure Aggression umschlägt und welche dazu führt, dass Menschen ohne Urteil als schuldig angesehen werden, finden wir Piraten ebenfalls unerträglich. Allerdings ist dies kein neues Phänomen, das gab es schon vor dem Zeitalter des Internets und damit auch lange vor der Piratenpartei.

Es war nicht die Piratenpartei, die zu dem Lynchmob aufgerufen hat. Es ist auch nicht die Schuld der Piratenpartei oder der Netzgemeinde, dass auch Menschen, die die Folgen Ihres Handelns nicht begreifen, Facebook nutzen.

Im Übrigen drohen demjenigen, der auf Facebook zum Lynchmob aufgerufen hat, derzeit bis zu fünf Jahre Haft. Darüber hinaus gibt es auch die dargestellte vermeintliche Anonymität im Internet nicht, die in Facebook, in dem sich der scheinbare Lynchmob gebildet hatte, sowieso nicht vorhanden ist. Diesen Menschen muss bewusst gewesen sein, dass sie mit ihrem Namen und ohne den Schutz der Anonymität, zur Selbstjustiz aufrufen.

Als kirchliches Oberhaupt ihrer Gemeinde sollten Sie hier aber die größeren Zusammenhänge erkennen können.

Kernthemen der Piratenpartei sind unter anderem der Datenschutz und die Bürgerrechte, zu denen auch die Unschuldsvermutung gehört. Wären diese angemessen geachtet worden, hätte es keinen Lynchmob in Emden gegeben. Dass dieser unter anderem auch in Medien wie dem Internet organisiert wurde, zeigt, wie wichtig die Arbeit der Piratenpartei ist, um die Möglichkeiten zur sinnvollen und produktiven Nutzung des Internets zu erschließen und auf die Gefahren hinzuweisen, welche sich durch Missbrauch und unbedachtes Handeln Einzelner ergeben können.

Wir laden Sie herzlich zu einem Gespräch auf unseren nächsten Stammtisch am 17. April 2012 um 19.00 Uhr in der Warsteiner Galerie ein, um einen Diskurs zwischen uns anzustoßen und um die Positionen des jeweils anderen besser verstehen zu können.

Beste Grüße,
die Piraten Freiburg