Transparenz auch bei eigenen Fehlern
Wir PIRATEN haben am vergangenen Fasnets-Samstag in der Freiburger Innenstadt für einige Stunden einen Infostand abgehalten und damit möglicherweise gegen die Wahlkampf-Fairnessvereinbarung verstoßen. Darauf wurden wir nachträglich von einem Mitglied einer anderen Partei hingewiesen. Für diesen Faux-Pas, der durch ein Missverständnis in der Kommunikation mit der Stadt Freiburg entstanden ist, möchten wir uns an dieser Stelle bei allen dadurch benachteiligten Parteien entschuldigen und kurz erklären, wie es dazu kommen konnte.
In Vorbereitung auf diesen Infostand wurde bei der Stadt Freiburg telefonisch nachgefragt, ob es am Samstag vor dem Freiburger Fasnets-Umzug erlaubt wäre, einen Infostand abzuhalten. Die telefonisch erhaltene Auskunft, dass dies nur auf der inneren Kaiser-Joseph-Straße nicht möglich wäre, ließ uns annehmen, dass ein Infostand in den Teilen der Innenstadt, die nicht von den Fasnachtsbuden und -umzügen betroffen waren, erlaubt sei.
André Martens, Landtagskandidat für Freiburg West, hierzu:
“Die Piratenpartei versucht landesweit sich stets an die Vorgaben der verschiedenen Fairnessvereinbarungen zu halten. Dies betrifft insbesondere auch die Plakatierung und die Genehmigung von Infoständen. In der heißen Phase des Wahlkampfes kann es jedoch dazu kommen, dass solche Fehler passieren. Wir freuen uns daher, wenn Bürger aktiv an uns herantreten, um unsere Arbeit zu verbessern. Zu unseren Fehlern stehen wir als Partei jedoch ganz offen und ehrlich. Wir verlangen diese essenzielle Transparenz und Ehrlichkeit auch von anderen Mitstreitern – sowohl während, als auch außerhalb von Wahlkämpfen.”
Die Freiburger Piraten sind am kommenden Samstag (12.03.2011) natürlich wieder von ca. 10-18 Uhr in der Freiburger Innenstadt mit einem Infostand vertreten und ermöglichen es interessierten Bürgern mit anwesenden Piraten und den lokalen Kandidaten in Dialog zu treten und politische Fragestellungen zu diskutieren. Wir freuen uns!
Finde ich gut, dass ihr Euch an die Vereinbarungen halten zu versucht. Vermutlich gibts von jeder Partei, das eine oder andere Plakat, das so nicht hängen dürfte, aber manche verstossen wirklich massiv dagegen. Ehrlich gesagt sehe ich hier den Fehler auch eher bei der Stadt, die sich hätte deutlicher ausdrücken können.